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Westend Hafenquartier Dr.-Hermann-Duncker-Straße 19-37, Leipzig

Vorliegend richtet sich die Bauqualität nach der vertragsgemä- ßen Umsetzung der im Vertrag enthaltenen und versprochenen Baubeschreibung sowie Ausstattung. Es ist nicht auszuschlie- ßen, dass beim Bau offensichtliche oder verdeckte Mängel auftreten. Bei der beabsichtigten Altbaumodernisierung ist nicht auszuschließen, dass konstruktionsbedingte negative Ab- weichungen von beispielsweise DIN-Soll-Normen für Neu- bauten zur tatsächlichen Ausführung auftreten (zum Beispiel hinsichtlich Schall- und Wärmeschutz). Sofern quantitative Än- derungen der Wohnfläche (+/– 3 %) und der Raumaufteilung eintreten, haben diese nach der vertraglichen Gestaltung kei- nen Einfluss auf den Preis und auf den sonstigen Vertragsinhalt. Kaufpreisminderungen oder -erhöhungen sind demnach erst angezeigt, wenn diese Toleranzschwelle von 3 % überschritten ist. Die Wohnflächenberechnung erfolgte nach der Wohnflä- chenverordnung, wobei Balkone und Austritte mit der Hälfte ihrer Grundfläche angesetzt werden. Die Verkäuferin weist da- zu ausdrücklich darauf hin, dass der Gesetzgeber für Rechts- geschäfte ab dem 01.01.2004 durch eine Neuregelung im Rahmen der Wohnflächenverordnung eine veränderte Flä- chenberechnung (Ansatz der Balkone mit ¼ ihrer Grundflä- che) vorschreibt, welche nach dem Wortlaut der Verordnung nur für preisgebundenen Wohnraum verbindlich ist. Zur Ver- meidung von Unsicherheiten bei der Berechnung von Balkon-, Loggia- und Terrassenflächen ist nach den Plänen im Ergebnis vorgesehen, dass vorgenannte, dem Vertragsgegenstand zu- geordnete Bereiche bei der Wohnflächenermittlung zu 50 % anzurechnen sind. Der Käufer wird darauf hingewiesen, dass imRahmenderVermietungundNebenkostenabrechnungauch für nicht preisgebundenen Wohnraum eine Flächenberech- nung nach der Wohnflächenverordnung ohne Einschränkung möglicherweise bindend sein kann. Zur individuellen Beschreibung des Anlageobjektes, den kon- kreten Plänen und Grundrissen, der Baubeschreibung und Ausstattung und der Abnahme durch einen Sachverständigen wird auf die weiteren Ausführungen in diesem Prospekt verwie- sen. Die angebotenen Eigentumswohnungen eignen sich sowohl zur Selbstnutzung als auch zur Vermietung. Vermietete Eigentumswohnungen haben gegenüber der so ge- nannten Selbstnutzer-Eigentumswohnung im Verkaufsfall den Nachteil, dass diese - wenn sie nicht wieder entmietet sind - für die Käufergruppe Selbstnutzer in der Regel ausfallen. Deshalb kommen vermietete Eigentumswohnungen in erster Linie für andere Kapitalanleger in Betracht, die dann einen Rentabili- tätsvergleich mit alternativen Kapitalanlagen anstellen, was bei nicht ausreichend langer Haltedauer zur deutlichen Absen- kung des erzielbaren Verkaufspreises gegenüber der investier- ten Gesamtsumme (Kaufpreis, Neben- und Finanzierungskos- ten etc.) führen kann. Eine vermietete Eigentumswohnung ist deshalb als so genannte Generationeninvestition ein vor allem langfristig zu betrachtendes Engagement, weil im Gesamt- kaufpreis unter anderem auch Kosten für Vertrieb und Marke- ting enthalten sind, die neben der dann erneut fällig werden- den Grunderwerbsteuer sowie der Notargebühren etc. bei ei- 5. Nutzungskonzept nem Weiterverkauf unter Umständen nicht realisiert werden könnenbeziehungsweisewiederanfielenunddadurch den Ver- kaufspreis und somit die Gesamtrentabilität schmälern. Hinzu- kommt, dass bei einer Weiterveräußerung für den Zweiterwer- ber Sonderabschreibungen entfallen, weshalb der zu erzielen- de Verkaufspreis bei einer kurzfristigen Weiterveräußerung ge- wöhnlich niedriger ist, als der hier angebotene Erwerbspreis. Sofern der Käufer beabsichtigt die Wohnung selbst zu nutzen, ist zu beachten, dass der Käufer nicht selten Sonderwünsche bei der Raumaufteilung oder der Ausstattung seiner Wohnung hat. Diese müssen so früh als möglich beim Bauträger ange- meldet und mit diesem abgesprochen werden, da anderenfalls eine Berücksichtigung aufgrund des geplanten zügigen Bau- fortschritts nicht oder nur schwer möglich ist. Sonderwünsche können gegebenenfalls zu Kostenerhöhungen und einer Bau- zeitverlängerung führen, für die der Käufer haftet. Da die Kos- ten der Mietgarantie im Kaufpreis enthalten sind, sollte sich der Käufer bei Vertragsunterzeichnung mit dem Verkäufer abspre- chen, ob die Mietgarantie entfallen kann, wenn eine Selbstnut- zung beabsichtigt ist. Ein Anspruch auf Änderung der Ange- botspreise besteht grundsätzlich nicht. Die Kaufverträge sehen vor, dass der Erwerber mit Vertragsschluss in den Mietpool ein- tritt. Da die Beteiligung am Mietpool für Selbstnutzer nicht in Frage kommt, sollte sich der Käufer auch aus diesem Grund mit dem Verkäufer absprechen, wenn er die Wohnung selbst nutzen möchte. Entscheidet sich der Käufer dagegen für die Vermietung, kommt es für seine Kapitalanlage wesentlich auf die Vermiet- barkeit beziehungsweise den Mietertrag der Eigentumswoh- nung an. Aufgrund des Standortes, der Wohnungsgrößen so- wie der Architektur geht der Prospektherausgeber von einer potenziell guten Vermietbarkeit der Eigentumswohnungen aus, weshalb vom Verkäufer den Käufern eine Mietgarantie ange- boten werden kann. Die Verkäuferin übernimmt dementspre- chend für eine Laufzeit von 12 Monaten die Mietgarantie für die erworbene Einheit. Die Mietgarantie erfasst nicht die Be- wirtschaftungskosten und Nebenkosten. Der Erwerber trägt deshalb das Risiko, dass er trotz Beteiligung am Mietpool und trotz Mietgarantie Kosten hat, mit denen er nicht rechnet. Zum Beispiel können unerwartete Kosten durch außergewöhnliche Instandhaltungsmaßnahmen entstehen, die durch die Instand- haltungsrücklage nicht gedeckt sind. Betriebskostenumlagen können bei Mietern nicht realisiert werden. Die tatsächlichen Mieterträge in den verschiedenen Wohnein- heitensind unterschiedlich. Die vorgesehene Mietgarantie liegt zum Teil über den tatsächlich aktuellen vereinbarten Mieten und kann auch über der Miethöhe liegen, die in absehbarer Zeit durch Mieterhöhungen erzielt werden kann. Eine Gewähr für die Bonität des aktuellen und eventuell eines neu einziehen- den Mieters kann nicht übernommen werden. Der Erwerber trägt deshalb das Risiko, dass er nach Ablauf der Mietgarantie nicht die erwarteten Mieteinnahmen und Ausschüttungen vom Mietpool erzielt. Die zu beanspruchende Miete und die Aus- 5.1 Selbstnutzung 5.2 Vermietung 12 WestendHafenquartier|Dr.-Hermann-Duncker-Straße 19-37|Leipzig